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TITANIC-Kritik

TITANIC nennt sich "das endgültige Satiremagazin". Genau das Gegenteil ist der Fall. TITANIC ist weder endgültig noch ein Satiremagazin. Wo liegt das Problem? Satire kann man nur machen, wenn man d i e Wahrheit kennt. Und niemand ausser dem Betreiber dieser Website kennt d i e Wahrheit. Deshalb können auch nur wir zeigen und präsentieren, was Satire ist. Wie? Mit unserer TITANIC-Kritik-Rubrik! Jeden Monat werden wir hier TITANIC ins Heft schauen. Schauen wir mal, was dabei herauskommt. Und wer geht mit uns eine Wette ein? Wir leben länger als TITANIC - "das endgültige Satiremagazin" nimmt sein Ende, noch bevor der Hahn drei Mal kräht. Und aufgepasst: Bahnbrechende Änderung! Unsere TITANIC-Kritik (ab Heft Nr. 11, November) beschränkt sich ab sofort auf einen aussagekräftigen Gesichtsausdruck, welcher den Inhalt wiederspiegelt. Wir hoffen, damit auch Analphabeten für TITANIC-Kritik zu begeistern.

Achtung: Je suis Charlie! Aus Solidarität brechen wir die TITANIC-Kritik ab und melden uns hier erst wieder zu Wort, wenn die TITANIC untergegangen ist. Am 19.9.2015 ging die TITANIC unter; und zwar auf Sat.1. Weg mit der braunen Scheisse!

TITANIC Januar 15

TITANIC, Nr. 1, Januar 2015

TITANIC neu

TITANIC, Nr. 12, Dezember 2014

 

Nr. 11 Oktober neu

TITANIC, Nr. 11, November 2014


TITANIC, Nr. 10, Oktober 2014

Unsere Würdigung:

Das Titelbild zeigt die aktuelle Bundeskanzlerin Angela Merkel - oben ohne. Vor dem barbusigen Anblick flüchten Islamisten. Bei mir löst das nicht mal einen müden Lacher aus. Aber warum auch nicht. *** Dann kommt der extrem selbsverliebte Chefredaktor Tim Wolff mit einem Editorial. Das ging schlichtwegs in die Hosen. *** "Briefe an die Leser" sind in jeder TITANIC-Ausgabe eine schöne Fleissarbeit. Es ist sozusagen die etwas andere Presseschau. Aber nicht nur das. Selbstverständlich kriegen auch die Promis ihr Fett weg. Hier kann TITANIC das, was sie gut kann: gemein und zynisch sein. *** Dann der Bildbeitrag über eine fiktive Humor-Polizei. Vom Ansatz her eine schöne Idee. Doch bringt die Bildreportage nichts zu Tage, worüber wir hätten lachen müssen. Denn obwohl der Titel suggeriert ("Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu lachen!"), dass das Lachen ausbleiben soll, hätten die Macher dieses Betrags wohl auf Lacher gehofft - bei uns vergeblich! *** Schön gemacht der Bild-Text "Deutsche Waffen für die Welt". Mehr aber auch nicht. *** Wir bleiben kurz hängen bei "Die neuen Finnland-Bücher sind da!" und müssen das erste mal laut lachen über "Ulrich Wickert: Vom Glück, ein Finnlandbuch geschrieben zu haben" - sehr schön. *** Der Comic vom geschätzten Rattelschneck besticht durch Frechheit, Originalität und einer Pointe am Schluss. Weitermachen! *** Den Schluss macht eine Rubrik mit dem Namen "Der letzte Mensch". Mit "neuen Songtexten" lässt man Xavier Naidoo sich der Verasche preisgeben. Lustig ist anders, auch wenn man findet, Xavier sei der letzte Mensch. Bleibt uns nur zu sagen: Satire ist, wenn TITANIC untergeht. Bis es endlich soweit ist, kaufen wir zu überhöhtem Preis auch die nächste TITANIC.


TITANIC, Nr. 9, September 2014

Unsere Würdigung:

Das Titelbild zeigt den aktuellen Papst Franziskus, der verschiedenen Menschen ganz Nahe kommt. "Aus Nächstenliebe: Franziskus holt sich Ebola!" Was soll man dazu sagen? Der Papst ist immer ein gutes Opfer für Spott und Häme. Fragt sich immer, wo die Grenze zur Geschmacklosigkeit ist. Wenn der Papst dann auf einem Bild noch das Christkind küsst, wissen spätestens wir: Wow, das ging daneben. Dass Papst Franziskus gar nicht im Amt ist, seit der Einführung und Absetzung von Petrus Romanus, kommt noch erschwerend hinzu und geht wohl nicht in die Hohlbirnen von TITANIC. *** Dann folgen einige schöne Einstiegsworte von einem Mann mit dämmlicher Sonnenbrille. Er erwähnt dort verschlüsselt diese Website. Es steht: "Sie haben TITANIC-Chefredakteur einen Schlag versetzt." Ganz genau! Damit sind wir gemeint mit unserer Enthüllung, dass Wolff den Kleinsten hat. Hat er nun oder hat er nicht, TITANIC? Den Beweis seid ihr uns noch schuldig. *** Die sogenannten "Briefe an die Leser" laufen sich langsam tot. Die Masche ist immer die Gleiche. Darum TITANIC: lasst euch mal etwas NEUES einfallen, bevor die Einfalt euch befällt. *** Der Bildroman ist liebevoll gemacht, wir blättern trotzdem durch. *** Den Text von Stefan Gärtner kann man in die Tonne kloppen. *** Putin der Bär - das ist mit Liebe gemacht, Bravo! *** Martin Sonneborn, der Spasspolitiker, ist so spassig wie ein Nutella-Brot. Trotzdem füllt er gleich zwei Seiten im Heft, das er einst geleitet hat, so haben wir es im Gedächtnis. Schon in der "Heute Show" war der Mann selten lustig und leider zuoft auf falschem Posten. Abtreten! *** Kalif Strolch von Michael Ziegelwagner kann bleiben, wo der Pfeffer wächst, aber bitte nicht in einem Satiremagazin. *** Den Rest des Heftes oder Magazins (Ha-ha!) blättern wir noch durch, finden aber nichts, was unseren Hunger nach Satire stillt. Satire ist, wenn TITANIC untergeht. Bis es endlich soweit ist, kaufen wir zu überhöhtem Preis auch die nächste TITANIC.