nelson

Elfen

Sie sprühen Funken vor Freude

 

ElfeNeuWas es nicht alles gibt auf der Welt. Richtig spannend wird allerdings erst die Welt, die hinter der Welt verborgen ist. Dort leben Engel - und dort leben Zwerge, Elfen, Gnome. Kinder, so sagt man, können diese Wesen sehen. Hier aber wollen wir uns mit den Elfen beschäftigen. In den germanischen Mythen findet man Beschreibungen eines Reiches der Anderswelt, das als „Alfheim“ bezeichnet wird. Hier sind die „elfar“, was die Mehrzahl von  „alfar“ ist, zu Hause. Die ältere Bezeichnung „Alben/Elben“, die sich sowohl auf die Elfen als auf das Zwergenvolk bezog, stammt von dem germanischen Wort „albi“ ab, das heisst „glänzend, strahlend“, und dem lateinischen Wort „albus“, das „weiss“ bedeutet. Somit bedeuteten „Elben“ ursprünglich die „weiss glänzenden Strahlenden“. Erst im 18. Jahrhundert kam der Begriff „Elfe/Elf“ auf und löste die früheren Bezeichnungen ab. Im Unterschied zu den Zwergen, die ein reines Erdvolk sind, gehören Elfen gleichzeitig dem Erd- und Luftreich an. Elfen sind etwa handtellergross und sehen aus wie Kinder mit Schmetterlingsflügeln. Sie haben nach oben zugespitzte Ohren, leicht schräg gestellte Augen und sind von einer kleinen bunten Wolke aus Licht umgeben.

Felder, Wiesen, Wälder, Hügeln (oft auch Feenhügel oder Elfenhügel genannt), Seen, Flüsse, Quellen, Brunnen, das Meer, Höhlen, Grotten, Moore, Felsen, Berge und Heidelandschaft - das ist die Heimat der Elfen, denn in der Natur fühlen sie sich wohl. Viele Elfen und Feen leben in Bäumen, sie besitzen dieselben Heilkräfte wie ihre Bäume und sind sehr hilfreich gegenüber Menschen, die die Bäume achten. Neben dem Holunder ist auch der Wacholder, die Eiche, der Schlehdorn, Apfelbäume und die Linde sehr beliebt bei den Feen und Elfen. Dies sind jedoch nur die bekanntesten Feenbäumen. Die Wesen aus dem Reich der Natur lieben Bäume sehr und lassen sich auch gerne in anderen Bäumen nieder, die einen schönen oder auch einen auffälligen Wuchs haben. 

Sensationelle Fotos enthält das Buch „Elfen“ aus dem Jahre 1945 (1. Auflage). Die darin gezeigten Fotografien von Naturgeistern wurden in den Jahren 1917 und 1920 von zwei Schulmädchen im Dorf Cottingley, Yokshire, England, aufgenommen. „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt.“ Auch hier kann Shakespeares Satz herangezogen werden. Staunen Sie selbst, wie die Elfen in schwarz-weiss tanzen…

Elfe1Hier sehen wir Frances und die Elfen. Von Fachfotografen wurde bestätigt, dass das Original-Negativ nicht die geringste Spur einer Fotomontage, Retusche oder sonstigen Sonderbehandlung zeigt. Die Elfen waren nach dem Bericht der Mädchen grün, lavendel- und malvenfarbig in verschiedenen Schattierungen, am ausgesprochendsten an den Flügeln; an den Gliedern und Gewändern war die Farbe nahezu zu reinem Weiss verblasst.

Elfe2Die Elfe hüpft vom Blattwerk empor und schwebt einen Augenblick lang - sie hatte dies schon drei- oder viermal gemacht. Da sie weniger höher als zuvor emporsprang, dachte Frances, sie würde ihr Gesicht berühren, und war unwillkürlich ihren Kopf zurück. Die leichte Bekleidung der Elfe scheint eng anzuliegen; die Flügel waren lavendelfarbig.

Elfe3Die Elfe steht fast still, auf dem Blattwerk der Büsche schwebend. Die Flügel waren gelb gesprenkelt. Ein interessanter Punkt dieser Aufnahme ist es, dass Elsie den Naturgeist nicht direkt anblickt. Der Grund dafür war, dass das menschliche Auge beunruhigend wirkt. Wenn eine Elfe sich bewegt, macht dies nicht viel aus; wenn ein Naturgeist aber ruhig ist und sich dessen bewusst wird, dass man ihn ansieht, wir er sich gewöhnlich zurückziehen und scheinbar verschwinden. Bei den Freunden von Elfen besteht daher die allgemeine Gewohnheit, zuerst etwas zur Seite zu blicken.