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Engel

EngelMaria

Erzengel Gabriel kündet Maria die Geburt des Gottessohnes Jesus an: „Gegrüsset seist du, Maria, du bist voll der Gnaden und sollst einen Sohn empfangen; du sollst Ihm den Namen Jesus geben, Er wird 'Sohn Gottes' genannt werden.“

Ist es bloss eine Mär, dass ich vom Himmel komme her?


Einer Umfrage des Gallup-Instituts aus dem Jahre 1978 zufolge (Titel: „Eine überraschend grosse Zahl von Amerikanern glaubt an übersinnliche Phänomene“) glauben 54 Prozent aller Amerikaner an Engel; unter den Befragten, für die ihre religiöse Überzeugung wichtig ist, sind es sogar 68 Prozent. Die Umfrage ergab, dass die Menschen, die an übernatürliche Wesen glauben, in der Regel jünger sind und eine bessere Ausbildung haben. Im Himmel, so wird spekuliert, gibt es wie auf der Erde eine Hierarchie - nur dort eine Hierarchie der Engel. Engelforscherinnen wie Terry L. Taylor gliedern die Scharen der Engel in drei Ordnungen, jede besteht aus drei Chören, es gibt also insgesamt neun Engelschöre: Seraphin, Cherubin, Thorne, Fürstentümer, Herrschaften, Mächte, Kräfte, Erzengel, Engel. Terry Lynn Tylor hat seit über 30 Jahren Engel beobachtet und den Kontakt zu ihnen gepflegt. Gemäss ihrer Erkenntniss sollten wir davon ausgehen, „dass Engel als eigenständige Wesen im Himmel leben und mit der höchsten göttlichen Macht des Universums in Verbindung stehen. Sie sind Lichtwesen und schicken uns durch unser Höheres Selbst Nachrichten und liebevolle Gedanken zu, um uns zu inspirieren und zu leiten. Sie verfügen über alle Eigenschaften des Lichts - Schnelligkeit, Leuchtkraft und die Fähigkeit, zu heilen und die Dunkelheit zu vertreiben“. Ein Engel könne uns Menschen den Himmel auf Erden bringen, „vorausgesetzt, wir wollen es und sind dafür offen“. Doch die Engel würden uns nicht kontrollieren - und uns auch nicht die notwendigen Lernprozesse abnehmen. Terry Lynn Taylor: „Aber sie kennen unser Inneres; sie können eingreifen und uns beschützen, sobald sie wissen, dass wir es auch wirklich wollen.“

So kann man sich Engel vorstellen. Wie genau diese Wesen aussehen, bleibt grösstenteils offen. Eine der vielbeachtesten Engelskennerin im deutschsprachigen Raum ist Jana Haas, die seit 1992 in Deutschland lebt. Von Kindheit an hat sie die Gabe der Hellsichtigkeit. Sie kann die geistige Welt genauso deutlich sehen wie die materielle. Mit dem Wissen, das ihr auf diese Weite zuteil wird, klärt sie die Menschen über die Zusammenhänge der geistigen Welt auf. Sie hält zahlreiche Vorträge, Seminare und Schulungen. Durch Bücher, Kongresse, TV und Presse ist sie einem grossen Publikum bekannt geworden.

Jana Haas

Engelhaft: Jana Haas.

http://www.janahaas.com/

Engel tauchen auch in der Bibel auf - an vielen Stellen. Je nach Situation spielen sie eine unterschiedliche Rolle:

Engel haben eine Botschaft
Unser Wort „Engel“ kommt vom griechischen angelos, das ebenso wie das entsprechende hebräische Wort „Bote/Gesandter“ bedeutet. Engel sind also Boten Gottes. Sie kommen mit einem Auftrag, hinter dem sie ganz zurücktreten. In einigen Texten ist von Engeln sogar so die Rede, dass man den Eindruck hat, hier zeige sich Gott selbst in sichtbarer Gestalt (1 Mose/Geneis 22,11; 2 Mose/Exodus 3,2).


Engel stehen vor dem Thron Gottes
Die Bezeichnung »Engel« wird auch für die himmlischen Wesen verwendet, die zur Umgebung Gottes gehören und seinen »Hofstaat« bilden. Sie preisen die Herrlichkeit Gottes und führen seinen Willen aus (Jesaja 6,1-7; Psalm 148,2). 


Engel begleiten in Gefahren
Das Leben aller Menschen ist vielfachen Bedrohungen ausgesetzt. Es ist die Botschaft der Bibel, dass Menschen sich in Gefahr unter Gottes Schutz wissen dürfen. Engel personifizieren diesen Schutz (1 Könige 19,4-8; Psalm 91, 11-12).

 
Engel überwinden die Ferne zu Gott
In den späten Texten des Alten Testaments gibt es eine detaillierte Lehre von Engeln und Erzengeln. Gott ist den Menschen ferner gerückt. Zwischen Himmel und Erde ist das Reich der Engel getreten. Selbst die Propheten verstehen Gott und seine Botschaft nicht mehr ohne Hilfe. Diese erhalten sie von den Deute-Engeln (Sacharja 2,5-9). 


Engel im Neuen Testament
Die Gute Nachricht des Neuen Testaments ist es, dass die Gottesferne ein Ende hat. In Jesus kommt Gott selbst zu den Menschen. Ganz selbstverständlich ist hier auch wieder von Engeln die Rede. Unverkennbar sind die Gemeinsamkeiten mit frühen alttestamentlichen Vorstellungen von den Engeln als Boten Gottes. Doch die Botschaft, die sie verkünden, übersteigt alles zuvor Gekannte. 

In den Evangelien ist von Engeln vor allem am Anfang und Ende von Jesu Erdenleben die Rede. Engel verkünden seine Geburt (Lukas 2,10-11), Engel deuten den Frauen am leeren Grab das Ostergeschehen und beauftragen sie, das, was sie erlebt haben, weiterzusagen (Matthäus 28,1-8). Nach der Himmelfahrt Jesu werden die Jüngerinnen und Jünger, die Augenzeugen dieses Geschehens waren, von Engeln an ihren Missionsauftrag erinnert und gleichzeitig mit der Aussicht auf die Wiederkunft Christi getröstet. So machen die Boten Gottes nun Menschen zu Boten und Botinnen des Evangeliums (Apostelgeschichte 1,10-11).

Dibitonto

UFO-Flieger oder Scharlatan? Der gute Herr Dibitonto.

Erstaunlich ist auch, was Giorgio Dibitonto erlebt hat. Er berichtet in seinem Buch, wie die Raumbrüder mit ihm und zwei Freunden 1980 Kontakt aufnahmen und wie sie viele Monate lang von diesen für intensivere Kontakte und Erfahrungen geschult wurden. Schließlich wurden sie auf mehrere Reisen in Raumschiffen mitgenommen, wo eindrucksvolle Wesen ihnen wertvolle Lektionen über das Leben auf der Erde und anderen Planeten erteilten. Dibitonto und seine Kameraden wurden außerdem gebeten, die Warnung zu verbreiten, dass es zu einer Katastrophe kommen werde, wenn die Menschheit ihr Verhalten nicht ändere. Bei der ersten Begegnung mit seinem himmlischen Kontaktmann erfährt der Autor: „Es ist nicht das erste Mal, dass wir den Menschen der Erde auf diese Weise begegnen... In eurer Heiligen Schrift habt ihr gelesen, dass der Herr aus einer Wolke zu den Menschen der Erde sprach; was du jetzt erlebst, ist dasselbe, was eure Vorväter zu allen Zeiten erlebten.“ Die in der Bibel häufig erwähnten „Wolkensäulen bei Tag und die Feuersäulen bei Nacht“, die die Israeliten durch die Wildnis führten, seien UFOs gewesen, berichtet Dibitonto, die die Menschheit seit jeher durch Zeiten der Prüfung führen, und die Engel und Erzengel der Bibel Raumbrüder. Dibitontos außerirdischer Ansprechpartner, der in George Adamskis Buch Im Innern der Raumschiffe „Ramu“ heißt, nennt sich Raphael und offenbart ihm, dass er jener "Engel" in Menschengestalt gewesen sei, der dem apokryphen Buch Tobias oder Tobit zufolge den jungen Tobias beschützt habe. (Interessanterweise wird die Verbindung zwischen den "historischen" Engeln und den Raumbrüdern auch von H. P. Blavatsky in der Geheimlehre, Band III, bestätigt, wo sie über die sieben „Sternenregenten oder beseelenden Gottheiten der sieben Planeten“ schreibt und mit „Michaël, Gabriël, Raphaël usw.“ gleichsetzt. Im selben Kapitel erklärt Madame Blavatsky außerdem, dass Zebaoth, der „Herr der Heerscharen“ wörtlich „Armee des Schiffes“ bedeutet.) Zum selben Thema, so Giorgio Dibitonto, erklärt Raphael: „Gott wird der Herr der Heerscharen genannt. Die Bibel berichtet euch von einem Kampf zwischen den himmlischen Heerscharen und den Mächten der Finsternis. Es ist gut, dass die Heerscharen des Herrn immer präsent sind und unermüdlich für den Sieg des Guten auf der Erde arbeiten - ein Heer zum ‚Kampf' der Liebe gegen das Böse, zur Befreiung vom Bösen.“ Und Raphael fügt hinzu: „Für diese große Mission kommen wir in dieser Zeit jetzt immer zahlreicher zur Erde.“ Die große Mission, von der Raphael spricht, wird später von Firkon näher erläutert: „Die Völker der Erde sollen sich auf eine neue Reise vorbereiten, die in ihrer Geschichte nicht ihresgleichen hat. Kein einziges Ereignis, das je auf der Erde geschah, kann mit dem verglichen werden, was euch erwartet.“ Im Hinblick auf den Exodus fügt er hinzu: „Wolken- und Feuersäulen, die man heute fliegende Untertassen und Mutterschiffe nennen würde, sah man damals über den Häuptern der aus Ägypten fliehenden Hebräer. Genau die gleichen Zeichen und Erfahrungen deuten heute auf eine neue und letzte Reise hin, die euch aus eurer gegenwärtigen Misere in das wahre gelobte Land der universalen Liebe führen wird.“ „Unsere gegenwärtige Misere“, erklärt Raphael, sei auf das Experiment der Menschheit zurückzuführen, sich in ihrem Leben nur an den eigenen Wünschen zu orientieren. Damit, so sagt er, „hatte der gegenwärtige Zyklus begonnen. Ihr, die ihr von den unermesslichen Früchten der universalen Liebe gegessen habt, wolltet nur noch eine einzige Frucht genießen, nämlich den bedauernswerten Weg des Unrechts probieren... Der Mensch begann das Gute durch das Schlechte zu ersetzen, und Fortschritt durch Rückschritt.“ Um seine menschlichen Gefährten zu beruhigen, fügt er hinzu: „Wir lieben Gott, unseren Vater, weil er uns liebt. Er liebt uns bedingungslos, und dasselbe tun auch wir, weil das die angemessene Antwort darauf ist. Bald wird auch euer Planet es begreifen, und dann wird für euch der ersehnte Tag anbrechen. Das heißt wirklich: bald.“ Die Ähnlichkeiten mit Benjamin Cremes Informationen über die Wiederkehr Maitreyas, des Christus, werden an anderer Stelle noch deutlicher. Kalna sagt: „Die Hebräer wurden von einem großen universellen Bruder geführt, der hier geboren wurde, um diese wichtige Mission ausführen. Sein Name war Moses. Ihr werdet von einem neuen Moses geführt werden, den wir alle lieben und bewundern. Er wird alle Völker auf ihrem neuen Exodus wie ein guter Bruder und Vater führen. Alle, die sich seiner Führung anvertrauen wollen, werden das vorbestimmte Ziel erreichen.“ An anderer Stelle ergänzt ein weibliches Raumwesen, die nur „die gütige Frau“ genannt wird: „Heute hat für euch die Stunde der universellen Wahrheit geschlagen, und ein neuer Moses wird alle, die es wünschen in Sicherheit bringen, ungeachtet ihrer Rasse oder Nationalität. Er wird imstande sein, in jedem Herzen auch das geringste Verlangen nach Güte und Gerechtigkeit zu lesen, das gleichbedeutend ist mit universeller Liebe.“

Trotz des unverkennbar christlichen Untertons überwindet Dibitonto in seiner Schilderung in subtiler, undefinierbarer Weise die Barrieren zwischen unserer bewussten Erfahrung des irdischen Lebens auf der grobstofflichen Ebene und dem Leben auf anderen Planeten, aber auch, wie es scheint, dem Leben auf höheren, inneren Seinsebenen, und vermittelt dadurch dem Leser ein überwältigendes Gefühl des Einsseins. In einer Passage über das Ende eines Besuches auf „einem wunderbaren Planeten“ scheint der Autor ein derartiges Erlebnis zu beschreiben, wenn er sagt: „Ich fühlte mich von vollkommenem Frieden umhüllt und verging in stillem Entzücken. Als das alles den Höhepunkt erreichte ..., griff ein sublimes Feuer auf jedes lebendige Wesen über. Es war wie ein goldenes Band, das sich von Abgrund zu Abgrund, von Welt zu Welt, von Himmel zu Himmel, von Ekstase zu Ekstase spannte. Es kam näher, sah uns in die Augen und ergriff von jeder Faser unseres Wesens Besitz, und ebenso von jedem der anwesenden Brüder (und Schwestern) und von der göttlichen Mutter und dem Herrn.. Ich sah ein göttliches Antlitz von unfassbarer Schönheit von oben herabkommen... Diese unbeschreibliche Erscheinung zeigte sich noch ein zweites und sogar noch ein drittes Mal. Beim letzten Mal schien sie aus allen Richtungen zu kommen, von jedem Punkt des Raums gleichzeitig auszugehen.“ Die Realität, von der das Buch spricht, wird durch die Worte, mit denen der Autor seine Erlebnisse und die Unterweisungen und Offenbarungen beschreibt, die er und seine Gefährten erhielten, nicht vermittelt. Doch aus diesem Buch spricht die Realität unserer Verbundenheit, nicht nur als eine menschliche Familie auf unserem Planeten, sondern auch eine Verbundenheit mit jedem Lebensaspekt im ganzen unendlichen Kosmos - in einer Weise, die Worte allein nicht beschreiben können. Diese Realität scheint sich in einer deutlich gesteigerten Bewusstheit zu äußern, die noch einige Tage anhält, sodass es noch schwerer wird, das Leid, das die Menschheit sich selber zufügt, wie täglich den Nachrichten zu entnehmen ist, zu begreifen oder an etwas Freude zu haben, was man bisher als „unschuldiges“ Vergnügen betrachtet hatte wie eine Fernsehserie oder einen Film. Die Lektüre dieses bemerkenswerten Buchs hat in mir ein tieferes Verständnis für unsere Verbundenheit mit dem Kosmos als dem Körper des Schöpfers geweckt und für unseren Platz in diesem Kosmos, in dem die Menschheit sich erst dann frei bewegen kann, wenn sie ihre Verbundenheit mit allem darin begreift und entsprechend handelt.

Dibitonto und Girl

Dibitonto zusammen mit Tina de Pascale - wurden sie von Erzengel Raphael kontaktiert und flogen zusammen mit ihm durchs Weltall?

Giorgio Dibitonto: Engel in Sternschiffen. Wiesbaden 1984, Ventla-Verlag; Italienische Originalausgabe: Angeli in astronave. Rom 1983, Edizioni Mediterranee

Oder lesen Sie „Engel in Sternenschiffen“ online hier: 
http://www.himmels-engel.de/deutsch/svetelna_knihovna/de_engel_in_sternschiffen.htm