nelson

Fahrt zu Pater Pio

So, jetzt ist Ruhe!

PioAm 16. Juni 2002 feierte ich meinen 29. Geburtstag. Und ich verbrachte diesen Geburtstag vor einer Kirche in Rotondo, Italien. Dort lebte Pater Pio (geboren 1887) ein Grossteil seines Lebens bis zum Tod am 23.9.1968. Ein stigmatisierter Mönch, dem zu Lebzeiten bereits allerlei Wunder nachgesagt worden sind. Durch die Lehren von Paul Kuhn alias Paulus wusste ich, dass sich hinter Pater Pio ein ganz hoher Geist verbarg. Kuhn hielt ihn sogar für Jesus Christus selbst. Bevor es losging zum Mönch, musste ich noch im Tessin meinen Militärdienst verrichten. Dann aber konnte gestartet werden. Die Autofahrt zog sich hin und hin, bis dann endlich die Ausfahrt Rotondo zu sehen war. Bereits viele Autos waren geparkt. Auf dem Platz bei der Wirkungsstätte von Pater Pio standen unzählige Menschen und schauten auf den grossen Bildschirm. Dort wurde die Heiligsprechung direkt aus Rom übertragen. Insgeheim hoffte ich, auch eines der Wunder zu erleben, die den Kapuziner so berühmt gemacht hatten. Aber das einzige Wunder war, dass die Sonne kräftig schien und die Italiener Schirme aufspannten und damit die Leute verärgerten, die auf den Bildschirm sehen wollten. Rund um das ehemalige Domizil von Pater Pio waren viele Stände aufgebaut mit zahlreichen Devotionalien. Es wurde geklatscht, als Rom die Seligsprechung verkündete. Im Anschluss mache ich mich noch auf ins Getümmel. Priester verteilten Hostien auf dem Platz. Ich habe keine genommen, war ich doch zu diesem Zeitpunkt durch das St. Michaelswerk noch gelehrt, auf Knien zu kommunizieren. Dass da jetzt überall die Hostien einfach so in die Hände verteilt wurden, sah ich als unwürdige Handlung an. Vor allem auch unwürdig im Bezug auf Pater Pio. Etwas abseits konnte man Sonderbriefmarken kaufen, was ich dann auch tat und mich anschliessend auf den Rückweg begab. Die Fahrt dauerte wieder ganz schön lang. Als die Nacht hereinbrach, wurde ich zusehends müde und musste für ein kurzes Nickerchen auf einer Raststätte anhalten. Dabei vergass ich, die Lichter am Auto auszuschalten und als ich erwachte, waren die Batterien unten. Was sollte ich tun? Auf der Raststätte standen einige Lastwagen. Doch die Fahrer schliefen wohl tief und fest, keiner kam heraus als ich an die Scheibe klopfte. Ein kleines Gebet gegen den Himmel zu Pater Pio wirkte dann aber Wunder, denn kurz darauf kurvte ein Auto an und der Fahrer hatte ein Überbrückungskabel dabei. Das Auto sprang wieder an und ich konnte meine Reise fortsetzen. Das war das Wunder von Rotondo!

Später dann, als ich mich von der Hostie gelöst hatte durch meine Kontakte zu Albert Niedermaier, hatte ich einen Traum mit Pater Pio. Ich streute in diesem Traum Salz auf seinen Mund und sprach: „So, jetzt ist Ruhe!“ Damals konnte ich all diese Dinge noch nicht richtig einordnen. Doch dann wurde ich auf einen Einweihungsweg geschickt, der mir die Augen öffnen sollte. Am 26.1.2014 habe ich in meiner Funktion als priesterlicher Messias und Hohepriester Melchisedek die Hostie aufgehoben und alle Kirchen, die weiterhin die Kommunion zelebrieren, mit einem Fluch von Muskatnuss belegt.

PaterPio

Pater Pio im Sarg. Der Wundertäter tat ein letztes Wunder nicht: nicht sterben!


Hier können Sie den Spielfilm über Pater Pio ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=U-xffvaJCoI