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Petrus Romanus

Als Lukas Wyss in der Psychiatrie und der Papst war

 

MalachiasneuEin weiteres Rätsel sind die sogenannten Weissagungen des Malachias (s. Bild) über die Päpste. Der Heilige sagte vom Jahre 1143 bis zum „Weltuntgergang“ eine Reihenfolge von 112 Päpsten voraus. Jedem von diesen wurde ein symbolischer Beiname verliehen. Die Prophezeiung wurde erst im Jahre 1595 in Venedig vom Benediktiner Arnold de Wion in Druck gegeben - auf vielfachen Wunsch hin. Von den 112 Denksprüchen beziehen sich deren 77 auf die Päpste vor Veröffentlichung der Prophetie. Sie charakterisieren rein äusserlich, meistens durch eine Anspielung auf den Geburtsort, den Namen oder das Wappen des jeweiligen Papstes. Die Denksprüche jedoch, die von 1595 in die Zukunft weisen, tragen ein anderes Gesicht. Zwar finden sich auch hier noch vereinzelt Anspielungen auf Abstammung und Wappen, aber die Mehrzahl bezieht sich doch auf den Charakter der Päpste oder auf besondere Ereignisse während ihres Pontifikats. Nach dieser Liste trug Papst Johannes Paul II. den Denkspruch: De Labore Solis, was bedeutet: „Von der Verfinsterung der Sonne“. Nach ihm regieren noch zwei, nämlich De Gloria Olivae = Joseph Ratzinger alias Papst Benedikt XVI. (Anm.: auch der im Jahre 2015 verstorbene "David und Abraham" Albert Niedermaier nahm den Namen De Gloria Olivae für sich in Anspruch) und der sagenhafte Petrus Romanus, der auf Benedikt XVI. folgt. Benedikt XVI. verzichtete am 28. Februar 2013 auf sein Amt und seit dem 13. März 2013 ist Papst Franziskus der 266. Bischof von Rom. Wenn die Prophetie also zutrifft, wäre Franziskus Petrus Romanus und würde das Papsttum beenden. Ist das so? Zum Glück nicht, denn Petrus Romanus war der Betreuer dieser Website! Ich hatte als Papst Petrus Romanus sogar ein eigenes Wappen und befestigte dieses samt Papst-Namen an meinem Briefkasten sowie der Wohnungstüre.


So lege ich hier getreu Zeugnis ab: Der „Drachen“* hat mich, Lukas Wyss, anfangs 2012 zu Petrus Romanus ernannt. Der Drachen ist der, der die Seinen zusammen mit Gottsohn und Gott Heiliger Geist belebt. Heute aber tanzt alles nach Seiner Pfeiffe und ohne Ihn gäbe es kein Leben auf der Erde. Und deshalb ist der Drachen die höchste Instanz (noch über dem Allsehenden Auge) und bestimmt, wer welchen Posten in der Welt besetzt. Kurz nach meiner „mystischen Jux-Weihe“ zu Petrus Romanus, dem letzten Papst von Rom, wies man mich einmal mehr in die Psychiatrische Klinik nach Merheim ein. Dort liess ich es mir nicht nehmen, mich aus Spass als dieser letzte Papst Petrus Romanus auszugeben; zum Beispiel auf der Station 30, die zu diesem Zeitpunkt von Stationsarzt Hüben und Oberärztin Frau Dr. Markwort geleitet wurde. Folgender Auszug aus dem Entlassungsbericht vom 8. Juni 2012, unterzeichnet von Dr. A. Draghici, belegt meine Spass-Existenz als Petrus Romanus: „(...) Unter Medikation mit Zyprexa besserte sich zwar die Anspannung und Aggressivität des Patienten weiter, jedoch konnte er sich nicht von seinen sehr bizarren Wahnvorstellungen distanzieren, insbesondere Grössenwahn (er sei der Papst, er wisse alles usw.) wurde lebhaft präsentiert.“

Ich bin dann als Papst Petrus Romanus freiwillig zurückgetreten. Seit diesem Zeitpunkt gibt es keinen Papst mehr in Rom, auch wenn Rom den Witz (wohl) n i e erkennen wird. Die Kirche Roms war zum Spass da und ist es nach dem Rücktritt von Petrus Romanus gleich nochmals.

* Frau Pelz bezw. Miss Piggy


Mehr Hintergründe zu Petrus Romanus finden Sie hier:
http://wwws.phil.uni-passau.de/histhw/TutKrypto/tutorien/papstweissagungen.htm