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Schweiz I

Auf zu den Helvetiern (aber wieder zurück), 19. bis 24. Mai 2017


Vor fast sieben Jahren habe ich der Schweiz den Rücken zugekehrt und machte mich auf nach Deutschland. In Köln schlug ich meine Zelte auf und lebte mich gut ein. Im Mai 2017 war dann eine Reise in die Schweiz geplant. Alles gut vorbereitet, konnte es losgehen. Ich fahre mit der Strassenbahn Richtung Hauptbahnhof. Dort treffe ich beim Dom auf ein kauziges Männchen, welches im Namen der Zeugen Jehovas dort gerne mit Menschen spricht - gerne auch über Jesus und die Bibel. Ich unterhalte mich mit ihm, da mein Zug nach Basel erst in gut einer Stunde fährt. Vor dem Dom steht ein oranges Fahrzeug. Ein gutes Omen?

01 Krankenwagen vor Dom

Dieses Fahrzeug rettet Leben. Meines war nicht mehr zu retten.


Im Bahnhof mache ich es mir bequem in einem Café. Dabei höre ich mit dem CD-Player Musik und ein Mann steht auf und spricht mich an. So etwas, sagt er, sehe man heute eigentlich nicht mehr. Jemand mit CD-Player! Aber er fände das toll, "super". Ich muss schmunzeln und schon muss es weitergehen auf das richtige Gleis, wo dann pünktlich der Zug nach Basel abfährt. Während der Fahrt gibt es keine Besonderheiten. Ich höre Musik und komme nach einigen Stunden in Basel an, wo es für mich heisst umzusteigen in den Zug nach Bern. Mir fällt auf: Die Menschen sprechen ja Schwiizierdütsch! Kleiner Aufenthalt in Bern und dann weiter bis Laupen, wo mich meine Mutter empfängt. Bei ihr werde ich die Tage stationiert sein.

03 Mueti in Laupen

Meine Mutter empfängt mich in Laupen.


Ich beziehe mein Zimmer für die Ferientage und schon bald beschliessen wir, einen kleinen Marsch zu unternehmen, der uns auch zu einer Brücke führt:

05 Ausflug Laupe Brücke

Über diese Brücke musst du gehn!


Wieder zu Hause, zeigt mir meine Mutter, dass man manchmal vor ihr zittern muss. Spass! Aber Zitter spielen kann sie wie ein junger Gott. Hier das entsprechende Beweisbild:

04 Mueti zittert

Es zittert die Mühle am rauschenden Bach und andere tolle Lieder, spielt Mutti immer wieder.


Müde falle ich ins Bett. Am Samstag dann erwartet mich mein Bruder Stefan für einen Ausflug. Wir fahren zuerst zu ihm nach Hause, wo er mir seine tolle Wohnung zeigt und Zeit hat, auf dem PC das Logo für die "WYSSHOW" herzustellen. Das fertige Logo kann unter "Der Heilige Gral" (ganz unten) angeschaut werden. Nachher machen wir uns auf nach Bern. Ganz in der Nähe meiner ehemaligen Wohnung finden wir ein Restaurant, welches geöffnet hat und uns wird ein Fisch serviert.

06 a Lukas bei Schmaus

Während dieser Glatzkopf schon mit Messer und Gabel sich zu benehmen weiss, ...

06 b Stefan würzt nach

...würzt Profi Stefan noch ein wenig nach.

06 c Blick aus Restaurant

Das Restaurant liegt direkt an fliessendem Wasser. Beim Verlassen werfen wir nochmals einen Blick auf unser Menü, geschrieben in weissen Buchstaben:

06 Menue Restaurant Marzili

Nach dem Essen macht sich mein Bruder und ich auf zu meiner ehemaligen Wohnung in der Marzilistrasse Nummer 9 direkt unter dem Bundeshaus. Auf folgendem Bild ist sie zu sehen:

07 bIch vor altem Domizil

Mit dem Marzilibähnli geht es hinauf in die Stadt. Dort wollen wir das Medienzentrum Bundeshaus besichtigen, wo mein Bruder Stefan als Cutter arbeitet. Alles sehr spannend.

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Spieglein, Spieglein an der Wand, wo schminkt man die schönsten Polit-Moderatoren im Land?

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Achtung, Kamera läuft - wir sind auf Sendung!

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Und noch mehr Impressionen aus der Studio-Technik.

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Hier der Ort, wo die Bundesräte nach Abstimmungen der Presse Rede und Anwort stehen.

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Der designierte Moderator der "WYSSHOW" übt sich schon mal im SRF-Studio.


Nach der tollen Führung durch das leere Medienzentrum Bundeshaus (es war Samstag!), treffe ich meinen zweiten Bruder Mark in seinem Konstuktionsbüro. Ein Schild verrät: hier muss es sein, wyssion... Augen zu und durch.

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14 Büro Mark

Stefan lässt sich am Bildschirm von Mark etwas zeigen. Dann nochmals die Zwei; jetzt mit flotter Zeigebewegung von Mark:

15 Chamäleon und Löwe gucken


Es geht im Anschluss zu Mark nach Hause. Dort verbirgt eine Garage ein flottes Fahrzeug. Es wird allerdings nur mit entsprechender Kleidung als Beifahrer für eine kurze Tour an diesem Tag gestartet:

K800 16 Autofahrt

K800 17 Autofahrt 2

Richtig angeschnallt, die Fahrt gleich doppelt knallt. Das Spielzeug meines Bruders funktioniert super und beschleunigt mächtig auf der Strasse. Es kommt richtiges Achterbahnfahrt-Feeling auf. Toll! Hier noch eine weitere Aufnahme des "Rennwagens deluxe":

K800 19 Autofahrt Bern 9


Das Nachtessen an diesem Tag bruzelte Mueti für ihre drei Söhne. Es hat geschmeckt. Dann folgte auch schon der nächste Ausflug. Am Sonntag war eine Zugfahrt nach Egg angesagt. Dort steht eine Kirche, die zwei grosse Geheimnisse beherbergt: zwei Bilder (zu sehen hier auf dieser Website als Bild auf der Intro-Seite und der Start-Seite). Diese zwei Bilder im Postkartenformat gab es im St. Antonius-Lädeli, wo alt Pfarrer Suter einkassierte. Auf diesem Bild hinter mir zu erkennen:

23 Im St. Antonius Laden


Die Kirche ist dem Heiligen St. Antonius gewidmet und zieht viele Wallfahrtstouristen an; drinnen sind die zwei Bilder, die auf dieser Website eine wichtige Rolle spielen, zu sehen.

22 Kirche St. Antonius


Am Montag treffe ich mich mit meiner Tante Doris Blaser "Dorly" in Thun. Bei dieser Gelegenheit durfte ich ihr auch mitteilen, dass sie zum Ehrenmitglied der Geheimgesellschaft Nelson Muntz (GNM) ernannt wurde. Sie freute sich und so ging die Reise mit dem Schiff von Thun nach Spiez. Auf folgendem Bild ist der Präsident und das Ehrenmitglied der GNM zu sehen:

20 Dorly und ich in Spiez


Aussicht in Spiez auf den Hafen:

21 Schiffe in Spiez


Auf der Rückreise entdecke ich im Schiff ein Bild von Dorly und mir. Sachen gibt es. Schmunzel!

22 Dorly und Lukas im Schiff


Es läuft etwas bei meiner Visite in der Schweiz! So unternehmen meine Mutter und ich eine Fahrt nach Kerzers, wo das sogenannte Papiliorama steht. Dort können Schmetterlinge bestaunt werden:

26 Mueti bestaunt Schmetterling

27 Mueti der Schmetterling

Schmetterling ruht sich aus.


Dann besuchen wir einen Ort, wo Tiere gehalten werden, die sich streicheln lassen - wenn denn keine Gitterstäbe sie von den Besucherinnen und Besuchern trennen. Ein vorwitziges (Dreck)Schwein versucht, das Gehege zu verlassen; in dem Moment, wo wir die Türe öffen. So sind sie, die Schweine!

28 Elefant bei den Affen

Meine Wenigkeit vor dem Affenkäfig.

29 Mueti und Lama

Da bleibt einem die Spucke weg! Alles Lama oder was?


Wieder in den vier Wänden, bereitet Mueti ein leckeres Abendessen mit unter anderem Rüebli-Salat zu. Die Maschine kommt zum Einsatz:

30 Mueti macht Salat


Nachher gibt es eine kleine Modeschau. Wir fragen die aufmerksamen Leserinnen und Leser dieser Reportage: Wer ist diese Frau in mittelalterlichem Gewand?

K800 31 STOLZ


Einmal muss auch gut sein: die Abreise aus der Schweiz nach Köln steht an. In Bern habe ich noch etwas Zeit, bis der Zug in einem Zug von Bern nach Köln düst. Ich besuche deshalb noch "Die Wirkstätte für das alte Wissen". Ein Ort, wo unzählige Bücher gelagert sind und ein Mann "den Schatz" hütet. Wie er mir mitteilte, müssten sie zirka in einem Jahr die Bleibe in der Berner Altstadt aufgeben. Lustig sei, so der Mann weiter, dass er kürzlich gleich weitere zwei Personen hier gehabt hätte, die aus Köln gekommen sind. Mit dem Verweis auf die "Drei Könige" sagte er: "Wenn Köln will, kommen wir vielleicht mit dem Wissen dort vorbei. Aber das muss Köln wollen und organisieren." Wissen ist gut, d i e Wahrheit ist besser. In diesem Sinne wurde mit dieser Website bereits vieles getan für Wissenshungrige nach der Wahrheit.

34 Wissen


Der Bärtige - hier im Berner Bahnhof schaut er zum Rechten:

33 Lukas vor Bärtigem


Dann schlüsselte sich mir auch noch die biblische Geschichte von Adam und Eva auf. Ein Geheimnis, dass nur innerhalb der Geheimgesllschaft Nelson Muntz weitergegeben werden darf.

32 Adam und Eva

Dieser Turm zeigt Adam und Eva - vom Paradies auf die Erde.


Mit zwei speziellen Bildern wollen wir diese Reportage beenden. Der Ausflug in die Schweiz war eine feine Sache. Es ist beruhigend zu wissen, dass vieles noch beim Alten ist. Wann die nächste Reportage hier auf dieser Website erscheint, ist noch offen. Einfach immer mal wieder reinsurfen.

Totenkopf Stefan

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* Wir bedanken uns bei Stefan Wyss für die von ihm zur Verfügung gestellten Fotos für diese Reportage.