nelson

Wien

Auf zu den Ösis! (aber wieder zurück), 24./25. April 2014


Es sollte so kommen, wie es kommen sollte. Meine dritte Reise im Rahmen dieser Website-Reportagen führte mich nach Wien. Meine sieben Dinge habe ich in den Rucksack gepackt und ab konnte es gehen Richtung Hauptbahnhof in Köln. Von dort aus gings in die Ösi-Metropole in einem Zug - also ohne umzusteigen direkt nach Wien. Während der Fahrt höre ich Musik und beobachte die Gäste im Abteil. Eine Familie ist da, deren Kinder ziemlich frech sich durch die Gänge bewegen. In Wien angekommen, leiste ich mir ein Taxi und fahre damit zum Hotel in der Schikanedergasse. Ganz genau: Schikaneder war der, der die Oper Zauberflöte geschrieben hat (Libretto).

Eingang zum Hotel

Der Eingang zu meinem Hotel in Wien in der Schikanedergasse.

Das Zimmer im Hotel war schön gross. Und das Bett so weich, dass man tief darin versank. Ich bin noch nicht müde und schaue noch etwas TV. Doch interessiert mich das Fernsehprogramm weniger als die schönen Bilder, die in meinem Zimmer aufgehängt sind. Das eine Bild zeigt zwei nackte Gestalten, die sich umschlingen. Ich deutete das Bild als...

Pamina und Tamino eng umschlungen

...Tamino und Pamina, die zwei Liebenden für eine Unendlichkeit.


Das zweite Bild in meinem Room ebenfalls mit erotischem Touch. Stellte der Künstler mit diesen beiden Frauen...

Der Heilige Geist und Pamina

... den Heiligen Geist und Pamina dar?


Am nächsten Tag muss ich dann bereits wieder weiter. Ich packe alles in den Rucksack und freue mich auf ein lecker Frühstück, das in meinem Übernachtungspreis von rund 85 Euro inbegriffen ist. Draussen regnet es unteressen und ich bin froh, einen Regenschirm mitgenommen zu haben. Ich schaue mir schnell den berühmten Naschmarkt an, der gleich hinter dem Hotel liegt und dort jeden Tag mit unzähligen Ständen Leute anzieht:

Nachmarkt

Die ersten Händler von frischen Früchten richten sich im Naschmarkt ein.


Eine interessante Entdeckung mache ich an einer Hausfassade in der Favoritenstrasse:

Pamina und Ganesha

Hier sehen wir das Kind Ganesha und die Mutter Pamina. Geboren wird Ganesha noch in diesem August - und wer ist der Vater, genau, Tamino!!!


Gleich um die Ecke auf einem schönen Platz, begegne ich schon wieder Pamina aus der Zauberflöte von Mozart und Schikaneder. Sie steht da oben auf dem Sockel eines Brunnendenkmals. Wer weiss, dass ich Pamina dereinst zur Frau haben werde, der kann sich vorstellen, wie ich mich über dieses Denkmal gefreut habe.

Tamino und Pamina

Wer sind die Zwei, wer sind die Zwei - ohwei, ohwei, ohwei, ohwei!


Bei der U-Bahnstation Hauptbahnhof muss ich dann dringend ein WC aufsuchen. Nach der Erleichterung gehen meine Erkundigungen in Wien weiter. Ich laufe eine Strasse entlang, die mit vielen Geschäften um Aufmerksamkeit buhlt. Ich kaufe mir ein Eis und gehe weiter. Irgendwo spielt eine Gruppe Musiker. So sahen die Männer aus:

Strassenmusiker

Tatarataratara!


Schnell noch ein Abstecher zum Stephansdom. Ich fotografiere mich selber und entdecke auf der Fassade ein grosses Geheimnis. Dargestellt ist Sonne und Mond, soviel sei an dieser Stelle verraten.

Vor dem Stephansdom

Man sieht es hier auf dem Bild nicht. Aber im runden Fenster sind Sonne und Mond dargestellt.


Eine weitere Kirche begeistert mich dann nochmals. Aussen an der Fassade sehen wir das Allsehende Auge, dessen Bedeutung wir erst ganz am Schluss des Welttheaters aufschlüsseln werden. Über dem Allsehenden Auge steht eine Person mit einem Kreuz in der Hand. Dieser Mann bin ich! So sieht die Stiftskirche aus:

Stiftskirche

Juhui, ich habe mich entdeckt!


Im Innern der Kirche dann eine weitere interessante Darstellung:

MUSKATNUSS Wyss

Der Engel ist auf diesem Bild MUSKATNUSS. Der tot scheinende Mann in seinen Armen ist Lukas Wyss, dem sein Ich zerstört wurde und deshalb wie tot ist.


Aber ein Bild in der Stiftskirche ist ebenfalls interessant. Schauen Sie hier:

Bild der Stiftskirche

Das Bild zeigt ganz aussen links den Lieblingsjünger Johannes (=Pamina); unten am Kreuz erblicken wir Maria Magdalena (=? Geheimnis bis kurz vor dem Ende der Welt) - Maria im Bilde ist das Allsehende Auge, dessen Wahrheit sich hier im Jahre 2053 zeigen wird. Die zwei Gestalten ganz rechts im Bild stehen symbolisch für die zwei Kinder von Tamino und Pamina.


Wer in Österreich ist, sollte ein Schnitzel esse (habe leider kein passendes Stück gefunden) und wenigstens einmal in die Zeitung des Landes schauen. Was ich hier mit neuer Mütze tat:

Österreichische News

Scheidung? Alles klar, ihr Ösis?


Ein Plakat amüsierte mich:

Österreicher Plakat

New World Order im Kopf. Satan im Herzen.


Bei uns heisst das:

Bett

Dreifaltigkeit im Herzen. Spass, Liebe und Wahrheit im Kopf! Ich wünsche den Österreichern weiterhin viel Spass in ihrem Wien. Warum auch nicht. Aber bitte bitte, sprecht´s nicht so merkwürdig - und bitte, bitte, serviert Tamino keinen Basmati-Reis mit Zwiebel-Gemüse mehr. Denn das Kotzen kommt Tamino von Zwiebeln und Reis. Deshalb sang ja auch Helge Schneider, es gibt Reis Baby, es gibt Reis Baby. Gecheckt?!

Eine frische Reportage erscheint voraussichtlich im Mai 2016Einfach wieder hier vorbeischauen und staunen. In diesem Sinne, Reisevogel Lukas Wyss.