nelson

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Allein der Unsinn wird siegen.

12 x Frucht im Jahr 2020

Die Frucht vom Baum des Lebens
jeden 16. des Monats hier neu


78. Frucht
geerntet am 16.3.2020: Freitag, der 13.. Letzte Woche war es wieder soweit: auf dem Kalenderblatt stand Freitag, der 13.. Allgemein bekannt als Tag, der Unglück bringt. Wollen wir uns das etwas näher anschauen. Oder besser gefragt: stimmt das denn alles auch und hat nicht schon die ganze Zeit der Pech, der wegen dem Virus C. seine Oma im Altersheim nicht mehr besuchen darf? Aber zurück zum Freitag vergangener Woche. Für viele beginnt es bereits in den Morgenstunden, in welchen die Milch für die warme Schokolade überläuft und ein unschönes Bild auf dem Kochherd hinterlässt. Mist! Etwas später am Tag besuchen Menschen die Bankfiliale in ihrer Gegend. Doch just dann, wenn die Schlange am Schalter sich verkürzt, stürmt ein maskierter und bewaffneter Mann herein und schreit. "Alle auf den Boden, das ist ein Überfall!" Vom Schock erholt, gönnt sich unser Pechvogel am Freitag, den 13., eine Suppe. Zum grossen Ärgernis entdeckt dieser in der Suppe eine fette Fliege, die munter ihre Runden dreht. Pech gehabt. Sollte dann auch noch die Batterie des Radioweckers sowie der Akku des Handys unten sein, bleibt nur noch zu konstantieren: an diesem Tag wären wir lieber im Bett geblieben und gar nicht erst aufgestanden. Dabei gibt es doch einige Sachen, die am Donnerstag, den 12., hätten erledigt werden können, um den Super-Gau zu vermeiden. Sollte Ihre Katze zum Beispiel schwarz sein, färben Sie ihr die Haare in einem hellen Ton wie Lila. Alle Leitern, unter denen man so hindruchlaufen könnte, sollten ebenfalls entfernt werden - denn zusammen mit dem Unglückstag brächte es doppeltes Unglück. Denken Sie auch daran, den Lottozettel mit den Gewinnzahlen nicht etwa am Vortag zum 13. fortzuschmeissen, sondern an einem sicheren Ort aufzubewahren. Wie ärgerlich, würden nämlich just am Freitag die sechs Richtigen gezogen und Ihr Los hätte sich verkrümelt. Mit all diesen Ratschlägen sollte es eigentlich möglich sein, Unglückstag hin oder her, am Freitag den 13. gut über die Runden zu kommen. Niemand ist übrigens schadenfroh; und dennoch mögen wir dem einen oder anderen den Pechstag gönnen. Dem USA-Präsidenten, dem die Haare verwehen, dem Lehrer, der keine Prüfung vorbereitet hat, dem Glacé-Verkäufer, dem die Süssigkeit in der Hand wegschmilzt oder der Flugbegleiterin, die den Kaffee über dem Fluggast ausschüttet. Doch ganz allgemein soll gelten: Möglichst wenig Unglückstage für dieses Jahr! Die nächste Frucht vom Baum des Lebens gibt es in einem Monat. Durchhalten. Durchhalten. Durchhalten.

77. Frucht geerntet am 16.2.2020: Karussell. Was macht im Leben von Kindern Spass? Regenwürmer essen und die Wände mit Farbe beschmieren. Über all diese Dinge können die Erwachsenen nur die Nase rümpfen. Kinder rümpfen ihrerseits die Nase, wenn Erwachsene in ihrer Anwesenheit rauchen. So unterschiedlich sind die Welten von Klein und Gross. Etwas, woran aber jeder Spass hat, ist das Karussell. Wenn der Jahrmarkt seine Buden aufschlägt, ist auch diese Attraktion dabei. Dabei ist das Ding sehr simpel: ein Karussell dreht sich im Kreise und darauf befinden sich Sachen, in welche man sich hineinsetzen kann. Zum Beispiel sind das Autos, die so ihre Runden drehen und für Knirpse das Gefühl entsteht, sie würden mit dem Fahrzeug wirklich unterwegs sein. Interessanter wird es allerdings, wenn sich zum Beispiel ein kleines Flugzeug noch von oben nach unten bewegt und gleichzeitig Runden dreht. Warum aber, so fragen wir, sind die Karussell-Bauer noch nicht darauf gekommen, auch Menschen als Figuren einzusetzen? So könnten sich die Kinder und die Kind gebliebenen zum Beispiel auf Politiker setzen. Oder eine andere hübsche Idee: Krankenschwestern sind im Karussell angebracht, und die geben keine Spritzen, sondern sind still und lassen die Knirpse auf ihren Rücken sitzen. Übrigens ist es toll, wenn sich Karusselle möglichst schnell drehen. Da pfeifft es einem den Wind nur so um die Ohren. Weil das aber auch gefährlich sein kann, sollte auf dem Karussell eine Helmtragepflicht gelten. Was ist eigentlich mit Tieren? Die sind ja im Grunde ziemlich neugierig. Selten aber sieht man einen Elefanten auf einem Karussell-Elefanten sitzen oder eine Giraffe auf einer Karussell-Giraffe. Unterstützt wird das tolle Gefühl auf dem Karussell auch von Musik. Schlager sind da angesagt. Und vielleicht könnte jemand auch extra einen Song komponieren. Unser Vorschlag für einen Refrain: "Auf dem Karussell geht es rund." Noch mehr Spannung würde es allerdings mit sich bringen, könnte man sich auf der Fahrt überholen. Wären auf dem Karussell zum Beispiel Esel angebracht, käme es so zu einem Eselrennen. Wunderbar! Ganz wunderbar auch, wenn anstatt Tieren oder Autos auf dem Karussell Särge stünden und ihre Runden drehten. So könnte sich ein jeder als Graf Dracula fühlen und sich in den Sarg legen. Also, Leute, fahrt wieder mehr Karussell. Der nächste Weihnachtsmarkt kommt bestimmt und auch die nächste Frucht vom Baum des Lebens. Durchhal-ten. Durchhalten. Durchhalten.

76. Frucht geerntet am 16.1.2020: Hörgerät. Es gibt Dinge im Leben, die sind uns eine grosse Hilfe. Dazu gehören bestimmt auch die Hörgeräte. Die kleinen Dinger im Ohr helfen da, wo es mit dem Hören Probleme gibt. Früher waren diese Geräte zum besser Hören noch gross und sahen nicht sehr sympathisch aus. Doch heutzutage kann man fast nicht mehr sehen, wer etwas im Ohr hat und wer nicht. Bestimmt gibt es auch schon Dinger, die sich per Fernbedienung oder einfach übers Smartphone steuern lassen. Ist der Ton zu schwach, einfach aufdrehen. Hört der Hörgeräte-Träger den Lärm zu stark, einfach runterdrehen. Vorsicht ist allerdings beim kompletten Ausschalten des Hörgerätes geboten. Stellen wir uns nur mal vor, jemand macht einen Schwumm im Meer. Da nähert sich ihm von hinten ein Hai. Die Mitschwimmer kreischen und johlen und rufen laut: "Vorsicht, ein Hai!" Doch das hört der Badende nicht, weil er sein Hörgerät ausge-schalten oder gar nicht erst ins Ohr eingesetzt hat. Und "schwapp", der Hai beisst zu und zerreisst unseren Schwimmer in mehrere Stücke. Gefährlich kann es zudem werden, wenn das Hörgerät beim Bärenjagen fehlt. Der schwerhörige ohne Gerät durch den Wald pirschende Jäger, hört die Warnung seines Freundes nicht, der da laut schreit: "Pass´ auf, hinter dir steht ein Bär." Und schon legt dieser seine Tatzen auf die Schulter und beisst den Mann tot. Doch es geht auch anders. Geht am Sonntag zum Beispiel in der Kirche die Predigt wieder zu lange und einem auf die Nerven, einfach Hörgerät ausschalten. Oder wer kennt das nicht: Der Grossvater erzählt immer und immer wieder die selben Geschichten aus seiner Zeit im Militär. Der ohne Hörgerät muss gezwungenermassen zuhören - für den mit dem Hörgerät ist es ein einfaches, sich mit dem Ablegen des Gerätes vom Redeschwall des Opas zu befreien. Wenn sich der Tag zu Ende neigt, kommt auch die Zeit, wo sich Hörgeräte-Träger entscheiden müssen: Soll mein Gerät auch während dem Schlafen eingeschaltet bleiben oder lege ich es ab? Vielleicht klingelt ja am Morgen der Wecker. Dumm nur, wenn dieser nicht gehört wird. Gegen das Gerät in der Nacht spricht aber der schnarchende Bettgenosse. Übrigens: Menschen, die mit dem Trend gehen wollen, setzen beim etwas grösseren Hörgerät hinter und im Ohr auf freche Farben: rot gepünkelt oder mit einem Tiger-Muster - da ist alles möglich. Somit ist diese Frucht geerntet. Die nächste Frucht vom Baum des Lebens gibt es nur hier; und zwar genau in einem Monat am 16. Februar. Durchhalten. Durchhalten. Durchhalten.

                        
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