nelson

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Allein der Unsinn wird siegen.

12 x Frucht im Jahr 2021

Die Frucht vom Baum des Lebens
jeden 16. des Monats hier neu

94. Frucht geerntet am 16.7.2021: Zoll. Wer eine Reise tut, der hat nicht bloss viel zu erzählen, sondern oftmals auch viel zu verzollen. Besser, dass der Reisende beim Zoll ehrlich ist und mit der Wahrheit - das heisst: der zu verzollenden Ware - gleich rausrückt. Denn der Scanner bringt die Gegenstände sofort ans Tageslicht; es kann dann teuer werden. Was aber gilt es noch zu beachten? Das Stichwort lautet Bestechung! Dem Beamten stecken Sie die Goldkette von Oma zu. Oder einen Bündel mit Euros, die in den Ferien nicht aufgebraucht worden sind. Lässt Sie die Person am Zoll dann ohne Untersuchung des Koffers vorbei, kann gejubelt werden. Schwieriger gestaltet es sich, grosse Dinge am Zoll vorbeizu-schleusen. Nehmen wir folgendes an: Sie waren in Afrika und haben sich dort in einen Elefanten verliebt. Logisch, dass hier der Zoll "zuschlagen" möchte. Der Trick, der nun angewandt wird, ist jener der falschen Berufsangabe. Im Gespäch mit dem Zöllner geben Sie sich als Direktor eines Zoos aus. Der Elefant würde dort arbeiten. Vielleicht nehmen Ihnen die Leute am Zoll diese Story ab und lassen Sie durch. Ganz elegant geht es mit einem entführtem Kind, vollgestopft mit Drogen, dass Sie aus Amerika in die Schweiz holen. Das Kind ist einfach ein Familienmitglied und selbstverständlich unterliegt dieses nicht dem Zoll. Und wie wäre es mit der Tour des Ahnungslosen? Der Koffer, so murmelt der vom Zoll Aufgehaltene, gehöre einer anderen Person - zeigen Sie dabei auf den Mann direkt hinter sich. Dieser streitet selbst-verständlich ebenfalls ab, der Besitzer des Koffers zu sein und beginnt an zu weinen. Das rührt den Zöllner so sehr, dass der Koffer wieder zugeklappt und ohne Untersuchung auf das Rollband gelegt wird. Nicht wirklich zu empfehlen ist das Versteck im Hut. So ist die auf dem Kopf platzierte seltene Blume aus Holland mit einem Hut zugedeckt. Sie treten dem Zollbeamten gegenüber und verhaspeln sich: "Huten Tag!" Der Zöllner merkt sofort, dass etwas nicht stimmt und fordert dazu auf, den Hut zu heben: Versteck entdeckt - der Betrug ist aufgeflogen! Lassen wir am Schluss dieses Textes doch einfach eine Weisheit aufzeigen: der Zoll ist toll, ist der Koffer nicht voll. Dann kann dem Schild "Nichts zu verzollen" ganz ruhig gefolgt werden und alles ist/wird gut. Oder kaufen Sie im Ausland - zum Beispiel in Griechenland - keinen dummen Firlefans, der dem Scanner sofort auffällt. So haben alle ihre Freude. Es geht jetzt einen Monat bis zur nächsten Frucht vom Baum des Lebens. Bis dann gilt wie immer: Durchhalten. Durchhalten. Durchhalten.

93. Frucht geerntet am 16.6.2021: Türen. Was wären wir Erdenbürger ohne Türen? Das Leben könnte nicht stattfinden. Der Arbeiter, welcher morgens sein Heim verlässt, kann dies nur, weil seine Wohnung eine Türe hat. Manche Türen fallen ins Schloss, andere müssen abgeschlossen werden. Dann gibt es die sogenannte "Katzentüre". Der geliebte Vierbeiner kann ebenfalls ohne viel Mühe das Haus verlassen. Nicht verlassen sollten allerdings die Gefängnisinsassen die Anstalt, in der sie einsitzen. Deshalb sind die Türen zur kargen Gefängniszelle mit einem speziell guten Schloss versehen. Die Türe dient auch in der Psychiatrie dazu, dass die psychisch schwer Erkrankten nicht einfach so rausspazieren. Und so nennt man diese Abteilung auch "die Geschlossene". Kinderaugen zum Strahlen bringt der flotte Adventskalender, der mit 24 Türchen bestückt ist. Selbst die Kirchen könnten ohne Türen am Sonntag keine Gläubigen empfangen. In früheren Zeiten, wo die Menschen noch in Höhlen hausten, gab es selbstverständlich die Türen noch nicht. Da hängte man einfach ein Tierfell vor den Eingang und schaffte so Intimität. Nicht jeder sollte sehen, was sich in der Höhle zutrug. Dem Schutz vor fremden Blicken dient die Umkleidekabinentür im Schwimmbad. Eine Türe, die sich nur für besonders Brave und die Nächstenliebe Praktizierenden öffnet, ist die den Christen bekannte Himmelstüre, bewacht von Erzengel Michael und Petrus. Wer sich während seinem Erdenleben den Schlüssel zu dieser Tür verdient hat, kann fortan in Saus und Braus leben bezw. Harfe spielen und Gott damit erfreuen. Als Strafe für ein sündiges Leben geht es für diese "schlimmen" Leute ab in die Hölle. Ob es dort auch Türen gibt, ist unbekannt. Machen wir kurz einen Abstecher in den Zoo. Dort leben Giraf-fen. Diese müssen sich ziemlich verbiegen, um durch eine normale Türe ins Freigehege zu gelangen. Für die dicken Elefanten ist es zwingend nötig, eine breite Türe anzubringen. Unvorstellbar sind Autos, denen Vorder- oder Hintertüren fehlen. Wie nur sollte der Fahrer sich hinters Rad setzen, oder die Kinder auf den Rücksitz? Die Tür-Liste liesse sich beliebig verlängern: U-Bahn, Helikopter, Flugzeuge, Zug, Schiff, U-Boot, Kino, Tennishalle... In der Schweiz schletzt man übrigens die Türe zu; in Deutschand schlägt man sie zu. Beides ist eine Sauerei! Hören Sie auf damit und die Türe bleibt länger in gutem Zustand erhalten. Das war es. Bis zur nächsten Frucht vom Baum des Lebens geht es einen Monat. Durchhalten. Durchhalten. Durchhalten.

92. Frucht geerntet am 16.5.2021: Lottogewinn. Jede Woche spielt eine grosse Menge von Menschen Lotto. Doch nur wenige tippen auf die richtigen Zahlen. An dieser Stelle möchten wir einige Tipps geben, wie es mit dem Lottogewinn klappt. Wer auf die gleichen Zahlen setzt - also zum Beispiel 666 666 6 -, der gewinnt bestimmt nicht. Besser ist es da, das Geburtsdatum seiner Katze einzusetzen. Sollte dann richtig getippt werden, bitte nicht vergessen, dem Lottozahlen-spendendem Haustier einen entsprechenden Betrag zu vermachen und zum Beispiel das Geld in extra leckeres Katzen-futter investieren. Eine andere Möglichkeit ist, den Anfang der Telefonnummer auf den Lottoschein zu packen. Sollte das alles nichts fruchten, sind sogenannte Zweierkombinationen sinnvoll. Wer mit 21 21 21 2 die richtigen Zahlen einsetzt, kann mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit einen Lottogewinn einfahren. Der Gewinner bezw. die Gewinnerin hat dann ein Problem: Was mache ich mit den Millionen, die ich gewonnen habe? Viele kaufen sich eine Immobilie. Das schöne Häuschen auf dem Land kann aber auch ein Schloss sein. Ist vom gewonnenen Geld immer noch etwas übrig, könnte dieses für ein neues Auto eingesetzt werden. Oder der Kauf von 265 Nagelscheren wäre einen Möglichkeit, um den etwas kleineren Betrag zu verprassen. Eine Schere pro Tag im Jahr. Vielleicht aber denkt der Lottomillionär sozial und unterstützt eine Institution, die sich für Menschen mit geistiger Behinderung stark macht. Toll! Ein anderes Problem ist: Kommt erst das grosse Geld per Lottogewinn ins Haus, stehen schon die lieben Nachbarn und Bekannten auf der Türmatte und wollen auch etwas vom Gewinn abhaben. Vielleicht meldet sich sogar der lange verschollen geglaubte Onkel aus Amerika, der irgendwie mitbekommen hat, dass Sie eine stattliche Summe ihr eigen nennen. Hier heisst es ganz klar: abwimmeln! Viele entschliessen sich, das Geld vorerst auf einer Bank zu parkieren. So ist der Betrag erst mal sicher und es bleibt genügend Zeit, die neue Zukunft zu planen. Eine lustige Aktion wäre zum Beispiel, sich als Bettler zu verkleiden. Sich so auf die Strasse stellen, ist eine feine Sache. Und anstatt Geld zu sammeln, geben Sie allen, die stehen bleiben, einen 100-Euro-Schein. Mei, was für Augen würden da die Menschen machen. Der Spass wäre dabei ganz auf der Seite des "um-gedrehten" Bettlers. Mit oder ohne Lotto - uns gibt es wieder in einem Monat. Bis dann gilt wie immer: Durchhalten. Durch-halten. Durchhalten.

91. Frucht geerntet am 16.4.2021: Heiratsantrag. Bevor die Hochzeitsglocken klingen, steht ein anderes Ereignis an: der Heiratsantrag. Dabei sollte dieser so originell wie möglich ausfallen. Sitzt das Pärchen auf der Couch, kann plötzlich einer der zwei Heiratswilligen fragen: "Willst du mich heiraten?" Schlecht und nicht originell! Wenigstens einige Kerzchen sollten schon aufgestellt werden und brennen. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten. Lustig ist vor allem der Heiratsantrag im Zoo. Locken Sie ihre Freundin zum Beispiel zu den Krokodilen. Etwas vorher waren Sie selber im Zoo und liessen sich von einem besonders dicken Krokodil verspeisen; aber nur so, dass dabei nicht gestorben wird. Reisst dann das Tier den Mund auf, schaut der Mann aus dem Rachen und stellt die Frage nach der Heirat. Sagt die Geliebte dann "Ja!", springt der Kerl aus dem Mund des Krokodils, um seine Liebste zu umarmen. Wer lieber in den eigenen vier Wänden einen Antrag stellt, kann zum Beispiel zum Kühlschrank-Trick greifen. Der ganze Kühlschrank muss zuvor ausgeräumt werden. Dann setzen Sie sich in den Kühlschrank und warten geduldig ab. Plötzlich öffnet sich das Ding. Anstatt eine Wurst oder saure Gurken entdeckt die Frau ihren langjährigen Freund, der dann fröstelnd seinen Heiratsantrag herunterbetet. Das sollte klappen. Eine andere schöne Antragssituation ist die im Bad. Lassen Sie also das Wasser in die Badewanne; auf das Wasser kommt dann eine gute Schicht mit schönen Rosenblüten. Schnell nackig gemacht und mit dem Schnorchel unter-getaucht: anschliessend heisst es warten, bis die Freundin das Bad aufsucht. Dann ist der Moment gekommen, um durch den Schnorchel zu blasen und aufzutauchen. "Schaaatz, willst du mich heiraten?" - das sollte mit so einer Überraschung eigentlich ein Erfolg sein. Was aber macht man, wenn der Antrag abgelehnt wird? Ganz einfach, es geht auf die Suche nach einer anderen Person - Heiratswillige gibt es nämlich wie Sand am Meer. Und wem egal ist, wie die zukünftige Frau bezw. der zukünftige Mann an der Seite aussieht, schreibt ein kleines Plakat, welches der Heiratskandidat dann in der Stadt oder dem Dorf aufhängt. Den Text schlicht halten. Zum Beispiel mit: "Wer will mich?" Die Telefonnummer kommt ebenfalls auf den Aushang; dann gilt nur noch, abzuwarten. Wem das alles zu anstrengend ist, der bleibt eben Single - und freut sich einfach, dass im nächsten Monat eine frische Frucht vom Baum des Lebens reift. Bis dann gilt: Durchhalten. Durchhalten. Durchhalten.

90. Frucht geerntet am 16.3.2021: Ärgernis. Es gibt viele Gründe, sich zu ärgern. Einige Situationen sollen hier darge-stellt werden. Wenn der Bauer mit dem Traktor aufs Feld fährt, bleibt er plötzlich im Dreck stecken. Ärgerlich! Oder die gute Hausfrau macht die Wäsche und vergisst, das Papiernastuch aus der Hose zu entfernen. Ist dann das Wäsche-programm fertig, kommt die ärgerliche, sprich: böse Überraschung. Überall an den Kleidern hängen Fetzchen des Papiers. Im Ofen bruzelt die Gans. Doch die Köchin schaut nicht auf die Uhr und schon steigt der Rauch an die Decke. Das Tier war zu lange an der heissen Ofenluft und verbrannte. Was für ein Ärger. Eigentlich wollten Sie sich dieses Jahr zum Geburtstag des Sohnes bei ihm melden, vergessen aber das Wiegenfest und ärgern sich darüber. Das sind nur wenige Beispiele. Was kann man aber tun, will man sich nicht ständig ärgern? Gefragt ist da mehr Gelassenheit. Die zwei Zauberworte heissen "Na und". Probieren wir das an einem weiteren Beispiel aus. Auf dem Weg zum Einkaufen bemerkt der junge Mann, dass er seine Corona-Maske vergessen hat. Ärgern oder "na und"? Natürlich: "Na und!" Einfach wieder zurück in die Wohnung und die Maske aufsetzen. Das "Na und!" ist aber nicht in jeder Situation die Lösung. Stirbt etwa eine Person aus der Verwandschaft, sollte schon ein wenig Feingefühl an den Tag gelegt werden. Man stelle sich vor, Sie erhalten die Todes-nachricht und sagen dann: "Na und!" - nicht wirklich toll. Kommen wir zurück zum Ärgernis. Wer sich ärgert, ist mit der Situation unzufrieden. Vielleicht tritt der Mensch in einen Haufen von Hundescheisse; da kann ihm nicht übel genommen werden, sich darüber zu ärgern. Damit das Ärgernis nicht noch grösser wird und man mit den Schuhen erneut in einen Haufen tritt, sollten die Augen mehr auf den Boden achten. Vielleicht aber ist das grösste Ärgernis der Tod. Ob der Ver-storbene sich im Jenseits darüber ärgern kann, kommt darauf an, ob er in der Hölle, im Fegefeuer oder im Himmel landet - dort, wo ständige Glückseligkeit herrscht. Zum Schluss noch dieses: bewusst einen Mitmenschen ärgern, ist nicht wirklich die feine Art. Sie wissen zum Beispiel, dass der Nachbar am Wochenende die Ruhe geniessen will; und mähen mit viel Geräusch den Rasen. Pfui! Da ist es schon besser, sich über diese ärgerliche Frucht vom Baum des Lebens zu ärgern. Warten wir gespannt ab, was s i e uns im nächsten Monat beschert. Bis dann heisst es Durchhalten. Durchhalten. Durch-halten.

89. Frucht geerntet am 16.2.2021: Flaschengeist. In der Flasche befindet sich nicht bloss Wein oder Schnaps. Wer die richtige Flasche öffnet, dem begegnet - viel Glück - vielleicht ein Flaschengeist. Was soll das sein? Der Geist in der Flasche wartet nur darauf, aus selbiger zu entweichen und dem Menschen drei Wünsche zu erfüllen. Ach du meine Güte, was nur soll ich mir wünschen? Dieser Frage wollen wir nun nachgehen. Einige werden sich denken: Frieden auf Erden, das ist der grösste Wunsch. Wer allerdings etwas materialistischer denkt, der wünscht sich ein neues Auto oder ein tolles Häuschen mit Swimmingpool. Ganz Verrückte lassen sich aber etwas originelles einfallen. Zum Beispiel den Wunsch, den Flaschengeist zu heiraten. Das wäre sehr lustig. Dann blieben noch immer zwei Wünsche offen; vielleicht der, dass die neue Ehefrau (= der Flaschengeist) nicht mehr schnarcht im Ehebett und immer brav die Wohnung putzt. Solches würde dem der Flasche entwichenen Geist kaum in den Kram passen. Ändert aber nichts daran, dass er damit leben müsste. Interessant in diesem Zusammenhang: Meistens sind ja Geister ziemlich blass um die Nase. Wenn da die Nachbarin auf Besuch kommt, müsste diese feststellen: "Geht es ihrer Frau nicht gut, die ist ja ganz weiss im Gesicht?" Überraschen Sie mit der Antwort, Ihre Frau sei ein Flaschengeist und das alles ganz normal. Diejenigen, die sich etwas tiefer mit der Materie befassen, könnten sich die Frage stellen, w i e wohl der Geist in die Flasche gekommen ist. Da gibt es verschiedene Theorien. Eine davon besagt, dass der Mensch Körper, Geist und Seele ist. In dem Moment, wo der Trinker die Flasche ausgetrunken hat, löst sich dessen Geist vom Körper und versteckt sich voller Scham (ich Schluckspecht!) in der Flasche oder an anderer Stelle genannt der Wunderlampe bzw. Aladdin-Lampe. Somit hat sich der Geist vom Menschen getrennt, wartet ab sofort darauf, dass ihn jemand aus der Flasche holt. Vielleicht ja sogar der Trinker selbst. Der könnte dann den Wunsch äussern, in Zukunft die Finger von der Flasche zu lassen. - Von den Wünschen, die die Erwachsenen haben, un-terscheiden sich diese von den Wünschen, die Kinder äussern. So kommt der kleine Bengel mit der Flasche in Kontakt und holt den darin wohnenden Geist heraus. In einem solchen Fall erschrecken sich wohl beide. Das Kind aber wünscht sich Schleckzeug, den neusten Scheiss von Playmobil und dass sich die Eltern wieder versöhnen mögen. Wunderbar. Die nächste Frucht gibt es in einem Monat. Bis dann gilt: Durchhalten. Durchhalten. Durchhalten.

88. Frucht geerntet am 16.1.2021: Kleine Menschen. Ein Schwein ist nicht unbedingt klein. Doch die Tierwelt ist ausser dem ausgewachsenen Schwein auch das Reich der Kleinen (Mini-Fische, Mäuse etc.). Wir wollen allerdings nicht über Tiere schreiben, als vielmehr über Menschen, über kleine Menschen. Die haben es im Alltag nicht immer leicht. Schon für uns Normalos einfache Dinge können von den kleinen Menschen nicht bewältigt werden. Man denke da vielleicht an das Pissoir für das männliche Geschlecht. Die Schüssel, in die da uriniert werden soll, hängt viel zu weit oben. Und wer hat schon immer einen Schemel dabei, wo er sich draufstellen kann? Wer klein ist, der muss oft sein ganzes Haus neu machen, damit in der Küche, im Bad, am Bügelbrett und, und, und, alles erledigt werden kann, was für den Grossen kein Problem darstellt. Wie alle Dinge, hat auch hier die Medaille zwei Seiten. Viele träumen davon, einmal von einem Känguru im Beutel mitgeführt zu werden (nur Kleine passen rein). Oder vielleicht möchte man durch das Mäuseloch in der Wand hindurchspazieren - nur möglich als Kleiner. Die Zeichentrickserie von Nils Holgersson zeigt zudem, wie ein ganz kleiner Junge auf einem Vogel durch die Lüfte transportiert wird. Das verspricht ein ganz grosser Spass. Schwieriger zeigt sich die Situation beim Einlass ins Kino. Die 20-jährige kleine Frau kann nicht glaubhaft darlegen - ausser sie zückt den Personalausweis -, dass sie bereits erwachsen ist und sich den Gruselstreifen anschauen darf. Die Welt aber wäre um einiges ärmer, wenn bloss eine Einheitsgrösse von Menschen herumspazieren würde. Selbst in Filmen haben Kleine ihre grossen Auftritte. Allen voran der Franzose und Komiker Louis de Funès. Auf einem Filmplakat zu "Alles tanzt nach meiner Pfeife" heisst es da: Frankreichs "grösster kleiner Mann seit Napoleon". Es könnte die Meinung herrschen, dass Kleine auch ein kleineres Gehirn haben und deshalb dümmer sind als die Grossen. Das ist selbstversändlich Quatsch. Denn das Gehirn ist bloss der Empfänger von Gedanken und nicht der Erzeuger, wie wir auf dieser Website bereits dargestellt haben. Wie sieht das jetzt mit Pärchen aus? Da finden wohl meistens Mann und Frau in gleicher Grösse zusammen. Doch wo die Liebe hinfällt... Wie kann man übrigens kleine Menschen beleidigen: sicher mag sich niemand Zwerg nennen. Auch Liliputaner ist ein Begriff, der gemäss Wikipedia-Eintrag als abwertend für Kleinwüchsige eingestuft wird. - Die nächste Frucht vom Baum des Lebens reift bis in einem Monat. Durchhalten. Durchhalten. Durchhalten.

                        
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