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Schweiz II

Auf zu den Helvetiern! (aber wieder zurück), 28. Dezember 2018 bis 1. Januar 2019 


Dies ist bereits die zweite Reise in meine alte Heimat Schweiz auf dieser Website. Wiederum darf ich bei meiner Mutter wohnen und von dort aus diverse Ausflüge machen. Wohin? Einfach diese Reportage lesen - und Sie erfahren es. Um 10.55 Uhr sitze ich in Köln auf meinem reservierten Platz und es kann losgehen. Schon bald aber bremst der Zug ab und es meldet sich etwas später eine freundliche Frauenstimme, die sagt, dass der Zug technische Probleme habe und man in Frankfurt Hauptbahnhof die vorderen Wagen - in denen ich zum Glück nicht sass - abkoppeln müsse und dann eine andere Strecke fahre. Super! In Mannheim dann erneut eine Kundgabe: der Zug fährt nicht nach Basel SBB; alle, die dorthin müssen, müssten umsteigen. Gesagt getan - ich finde zum Glück einen Platz im Wagen und so geht es weiter Richtung Basel. Eine neugierige Mitfahrerin will wissen, was für Musik ich höre. Direkt neben mir arbeitet eine Frau ein Buch über Heilpädagogik durch und macht sich Notizen. In Basel kommt der Zug dann eine Stunde später an und ich telefoniere mit meiner Mutter, um ihr mitzuteilen, dass ich Verspätung habe. Im Zug von Basel nach Bern hat mein Koffer keinen Platz in der Ablage - quetsche ihn zwischen die Beine und die Frau neben mir drückt während der ganzen (!) Fahrt ihr Oberschenkel an mein Oberschenkel. Na fantastisch! In Bern angekommen geht es weiter nach Laupen, wo mich meine Mutter mit dem Auto abholt. In ihrer gut geheizten und sauberen Wohnung dann eine gelungene Überraschung: Fischmenü zum Nachtessen ist aufgetischt. Nur bei Mutti schmeckt es so gut.

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Lecker Fisch.


Nach einer guten Nacht ist der Samstag für einen Ausflug in die Hauptstadt und meinen ehemaligen Wohn- und Geburtsort Bern angesagt. Der Zug fährt pünktlich und ich komme gut in Bern an. Dort leiste ich mir einen original Schweizer Drink: kalte Ovomaltine. Das sieht wie folgt aus:

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Prost!


Dann mache ich mich auf die Suche nach einem Kino, welches ich am Nachmittag besuchen möchte. Doch die Kinos sind überall geschlossen. Eines, welches Filme zeigt, präsentiert die Biografie von Queen-Sänger Freddie Mercury. Ich entscheide mich dagegen und sehe mir stattessen die Kindheitsgeschichte von Hape Kerkeling an. Ein traurig-lustiger Streifen - das Geld war gut investiert.

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Kinosterben in Bern.

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Ich vor dem Kino, in dem der Hape seine Spässe treibt (natürlich nicht live, sondern im Film).

Hat dieses haarige Geschäft infolge seines Namens wohl g u t e Kundschaft? Oder wird man hier mehr s c h l e c h t als recht bedient?

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In diesem Haus arbeitete ich kurze Zeit für die Bäcker-Konditor-Zeitung unter Chefredaktor Markus Tscherrig:

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Wer kennt Adrian von Bubenberg? Hier in Bern steht sein Denkmal - denk mal...Mehr Infos über den Burschen gibt es bei Wikipedia

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Nach dem Kinospass geht es zurück nach Laupen. Dort erwartet mich ein Nachtessen. Meine Mutter reicht Brote und eine feine Kürbissuppe mit Speck:

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Der Sonntag sollte der Familientag werden. Meine zwei Brüder samt "Anhang" meldeten sich gegen 11.30 Uhr an zu Spiel, Essen und Spass. Nach der Begrüssung naschten alle ein Apéro und mein Bruder Stefan bereitete allsbald das Fondue in der Küche zu und her. Es mundete wunderbar und einmal mehr galt: Stefan der Profi! Schon bald nach dem Essen verteilten wir die Wichtel-Geschenke. Mein Wichtel, der Sohn von Bruder Marks Freundin, war nicht anwesend. Und so nahm stellvertretend seine Mutter Laura das Präsent entgegen.

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Die schwangere (Dezember 2018) Wichtel-Organisatorin Annick mit schicker Kopfbedeckung.

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Freut sich schelmisch auf ihr Wichtel-Geschenk: Olena.


Nach dem Fondue-Schmaus stand das obligate Hütchen-Spiel (genannt nach dessen "Erfinder", meinem verstorbenen Vater Bruno = BRUNO POLY) auf dem Programm...

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Ich, Mark und Laura konzentrieren sich aufs Spiel - doch alles nützte nichts, gewonnen haben:

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 Patrick und Stefan!


Dann ein Spass für Gross und Klein: Tischbomben gingen in die Luft. Der Inhalt überragender Unsinn. Hier die Bilder:

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Dann klang das Alt-Jahr-Treffen langsam aus und alle verabschiedeten sich. Und bereits stand für mich die nächste Tour-de-Suisse auf dem Programm. Ich besuchte meinen alten Wohnort Frauenfeld und die Klosterkirche Fischingen. Auf dem folgenden Bild sieht man das Haus, in welchem ich gut fünf Jahre gewohnt habe. Die Wohnung verbirgt sich hinter den beiden obersten Fenstern im weissen Gebäude.

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Von Frauenfeld fährt nach Fischingen die Frauenfeld-Wil-Bahn. In Wil dann umsteigen in den Bus:

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Und nach kurzer Fahrt lande ich vor der Klosterkirche Fischingen:

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Die Fassade zeigt...

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...Josef mit Jesuskind sowie...

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...Jesus am Kreuz, flankiert von Mutter Maria und Lieblingsjünger Johannes.


Dann suche ich das WC etwas abseits vom Kloster auf - öffne anschliessend die schwere Türe zur Klosterkirche und begegne Idda von Toggenburg, die ein Geheimnis in sich birgt, das nur ich, der Präsident der Geheimgesellschaft Nelson Muntz, kenne und hier nicht weitergegeben werden darf.

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Der Mond scheint über mir:

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Der Bus bringt mich im Anschluss an meinen Besuch beim Grab von "Liebling Idda" zurück nach Wil (von dort per Zug nach Bern/Laupen). Damit endet dieser Ausflug, der mich mit meiner Vergangenheit konfrontierte, da ich im Hinterthurgau für die "Thurgauer Volkszeitung" lange Zeit unterwegs war. - Letzte Nacht bei meiner Mutter, am Neujahrstag steht die Rückreise nach Köln an. Zuvor kommt uns Bruder Stefan hoch zu Fahrrad besuchen - auf einen Schluck Café. Er radelt nach einem kurzen Aufenthalt bei mir und Mueti in grüner Montur nach Hause. Hier das Foto, das beweist: Ja, Stefan ist der Fahrrad-Profi!

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Zum Schluss eine Fahrt nach dem Ort, wo ich meine Kindheit verbracht habe: Wünnewil. Unser ehemaliges Haus erstrahlt dabei in neuem Glanz und die Kirche steht nachwievor im Dorf.

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Ein altes Bild vom Wünnewiler Wyss-Haus - damals noch mit Holz!


Das war es. Doch eingehalten - da fehlt noch mein Abschiedsmahl, das meine Mutter liebevoll zubereitet hat (Poulet-Stücke an Rahmsauce, Broccoli und Bratkartoffeln). Angefangen haben wir diese Reportage mit einem Essen im Bild und beenden wollen wir sie mit einem Essen im Bild. Ich sage "Tschüss Schweiz" und weiss: das wird nicht die letzte Reise gewesen sein, die wir auf dieser Website unter "UNTERWEGS" dokumentieren. Wohin es mich das nächste Mal verschlägt...seien Sie gespannt!

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* Ich bedanke mich bei meiner Mutter für Fotos, die sie für diese Reportage zur Verfügung gestellt hat.

       
           

                        
Gedanken zum Tag

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